Anaëlle Vögeli (Foto: Joana Hermes Libgruz)
Wie fühlt und hört es sich an, wenn die unsichtbaren Mauern des Rassismus zu bröckeln beginnen und neue Stimmen in den Raum treten? Ausgehend von ihrer Praxis als Producerin untersucht Anaëlle Vögeli aka Semiotic Sakura die Klangwelt in der Ausstellung. In den entstandenen zwei Tracks entwickelt sie eine Mischung aus Sound, Noise und Musik, um zu analysieren und erfahrbar zu machen, wie im Wandbildprozess Machtverhältnisse verschoben wurden. In ihrem Statement ordnet sie ihre Praxis zwischen Anthropologie und Sound Research/Art ein.
Kathrin Khanchanok Kemmler (Foto: Aina Aliotta)
Klangbild ist ein experimentelles Projekt von Kathrin Khanchanok Kemmler, das anhand der Ausstellung «Widerstände: Vom Umgang mit Rassismus in Bern» versucht, die Erzählungen von Menschen wahr und ernst zu nehmen. Die Autorin lässt sich von der Frage inspirieren, wie man Geschichte(n) mit anthropologischer Vorstellungskraft (ver)folgen und diese in verschiedenen Klanglandschaften aufspüren, verorten und vermitteln kann.
Credits Klangbild 1 + 2:
Osmosis – Xylo Ziko, Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0
What’s on my mind – Julian Winter, Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0
relaxed mood M99_30e – Setuniman, Lizenz: CC BY-NC 4.0
Galaxy Mood – Unlistenable, Lizenz: CC BY-NC 4.0
Quietus – Xylo Ziko, Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0
Lull – Xylo Ziko, Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0
Cheryl Kubin (Foto: Tina Sturzenegger)
Basierend auf dem Forum «Zuhause in der Diaspora: Das Wandbild ist weg – wie weiter?» vom 18. März 2025 in der Dampzentrale Bern setzt diese audioethnografische Arbeit Stimmen und Geschichten aus Verwaltung, Kunst, Forschung, Politik, Zivilgesellschaft und Öffentlichkeit zueinander in Beziehung. Die vielstimmmige Collage dokumentiert das Forum und analysiert gleichzeitig die diskursive und performative Logik, wie antirassistische Transformation rund um das Wandbild verhandelt wurde und wird.
Nadia Djibrilla (Foto: NN)
Im zine Archive Fever untersucht Nadia Djibrilla die Rolle von Affekten in der Ausstellung «Widerstände. Vom Umgang mit Rassismus in Bern». Basierend auf Gesprächen mit Besucher*innen und Vermittler*innen sowie teilnehmender Beobachtung reflektiert sie, welche Gefühle antirassistische Transformation in der Gesellschaft auslöst und welche Zugänge zu einer kollektiven Erinnerung und einer solidarischen Zukunft sich daraus eröffnen.
Hier gehts zum Zine (PDF).